Gruppenfoto von Medizinstudierenden und Mitarbeitenden von BISON Polymers mit gelben Warnwesten in einer Fertigungshalle vor zwei großen Metalltanks.

Medizinstudierende der Uniklinik Bonn zu Gast bei BISON Polymers

30. Jan. 2026

Einblicke in Siegener Handschuhproduktion und Austausch über Nachhaltigkeit im Klinikalltag

Bonn/Siegen, 30. Januar 2026.

Am Freitag, 23. Januar 2026, begrüßte BISON Polymers neun Studierende der Universität Bonn zu einer ganztägigen Exkursion am Produktionsstandort in Siegen. Bei einer Betriebs- und Produktionsbesichtigung erhielten die angehenden Ärztinnen und Ärzte Einblicke in die hauseigene Entwicklung, Qualitätssicherung und Fertigung. Eine anschließende Diskussionsrunde vertiefte Fragen rund um Nachhaltigkeit und den Einsatz von Einmalhandschuhen im Klinikalltag.

Die Gruppe besuchte BISON im Rahmen des Wahlpflichtfachs „Green Healthcare“ als eines von zwei Exkursionszielen. BISON Polymers produziert als einziges Unternehmen Einmalhandschuhe in Deutschland. Dadurch schafft BISON eine krisensichere Versorgung für medizinische Einrichtungen. Unabhängig davon, ob geopolitischen Ereignisse gerade globale Lieferketten beeinträchtigen. Nicht nur die energieeffiziente Produktion mit den eigens entwickelten Maschinen beeindruckte die Studierenden im Zuge der Werksführung. Gerade die kurze Lieferwege und die daraus resultierenden Einsparpotenziale bei CO₂-Emissionen stießen bei den Studierenden auf besonderes Interesse.

Im Austausch mit den Studierenden besprachen BISON Co-CEO Sascha Schellenberg, CTO Konrad Henkel und Marketing Director Joalene Schmitt Aspekte von Nachhaltigkeit, Qualität und Versorgungssicherheit. Dabei ging es auch um aktuelle Herausforderungen aus der klinischen Praxis. Nicht selten passiere es, dass Einmalhandschuhe schnell reißen oder diese beim Herausziehen aus den Boxen zu Boden fallen und nicht mehr verwendet werden können. „Gerade im Klinikalltag gibt es Dinge, die im entscheidenden Moment einfach zuverlässig funktionieren müssen. Einmalhandschuhe gehören definitiv dazu“, sagt Joalene Schmitt.

„Solche Einblicke sind insbesondere für unsere Entwicklung sehr wertvoll, weil wir dadurch besser verstehen, welche Herausforderungen Pflege- und Krankenhauspersonal im Alltag erleben“, ergänzt Sascha Schellenberg. „Der Austausch mit BISON war auch für unsere Gruppe unglaublich wertvoll und ein spannender Einblick in die nachhaltige Transformation im Gesundheitssektor“, sagt Dr. med. Pascal Siegert, Arzt in Weiterbildung am Universitätsklinikum Bonn, der die Gruppe leitete.

Die Rückmeldungen aus dem Austausch nimmt BISON auf, um diese in die Unternehmens- und Produktentwicklung einfließen zu lassen. CTO Konrad Henkel betont: „Nachhaltigkeit erfordert Innovation und die Bereitschaft, Prozesse ganz anders zu denken. Es gibt in Deutschland und speziell in Siegen viel Potenzial und ebenso viel zu tun. Wir freuen uns sehr, dass die Studierenden von den bei uns getesteten Handschuhen auf Anhieb so begeistert waren. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.“